30.05.2017 Fähig für die Zukunft

Interview mit Markus von Rotberg, Demographie-Berater und Regionaldirektor bei der Swiss Life AG, München

Andrea Pichottka

Demographie-Berater Markus von Rotberg (Bild: Swiss Life)

München, 30. Mai 2017 – Markus von Rotberg hat nach Abschluss seiner Fußballkarriere eine Ausbildung zum Versicherungskaufmann absolviert und Betriebswirtschaft studiert. Der Diplom-Betriebswirt ist seit über 15 Jahren in der Versicherungsbranche tätig, u.a. als Maklerbetreuer bei der Stuttgarter Versicherung und als Vertriebsdirektor bei der HDI. Seit 2011 ist er als Regionaldirektor für die Swiss Life AG in München tätig. Er hat 2017 die Qualifizierung zum Demographie-Berater absolviert. rebequa sprach mit von Rotberg wie mittelständische Unternehmen zukunftsfähig bleiben und warum die „jungen Alten“ stark im Kommen sind.

Warum ist die Demographie-Beratung für Ihre Versicherung ein Thema?

Die demographische Entwicklung und die damit verbundene längere Lebenszeit ist für uns natürlich ein Thema sowohl in den Beratungsansätzen unserer Geschäftspartner als auch in der Produktgestaltung in unserem Hause.

Wie planen Sie die Demographie-Beratung einzusetzen?

Für mich war es erst einmal wichtig ein tieferes Verständnis und Wissen über die Demographie und die damit verbundenen Auswirkungen zu erhalten. Die gewonnenen Erkenntnisse werden wir nun in vielfältiger Weise einsetzen, z.B. mit Maßnahmen für mittelständische Unternehmen damit die ihre Zukunftsfähigkeit aktiv angehen können.

Wo sehen Sie die größten Herausforderungen des demographischen Wandels?

Die Menschen in der heutigen Gesellschaft werden immer älter und bleiben dabei länger jung und fit. Die steigende Lebenserwartung ist bereits heute Grundlage für politische Diskussionen und wird in den nächsten Jahren weitere soziale und wirtschaftliche Auswirkungen mit sich bringen.

Welche Entwicklungen konnten Sie in den letzten Jahren bei Ihren Firmenkunden beobachten?

Die Gesprächsbereitschaft für diese Themen ist deutlich gestiegen! Die Firmen wollen aktiv etwas für die Belegschaft tun: sei es durch Maßnahmen für ein verbessertes Gesundheitsmanagement oder durch eine intensivere arbeitgeberfinanzierte Altersvorsorge.

Welche Potentiale sehen Sie in der Altersstrukturanalyse?

Für Unternehmen ist die Altersstrukturanalyse ein unerlässliches Instrument um ihre Zukunftssicherheit aktiv zu planen und anzugehen. Es wird in Zukunft kein mittelständisches Unternehmen mehr geben, welches sich einer solchen Analyse entziehen kann.

Laut Altersforscher Westendorp verlängert sich unser Leben jede Woche um ein Wochenende. Die durchschnittliche Lebenserwartung liegt heute in Westeuropa bereits bei 81 Jahren. Wie geht Ihre Versicherung mit dieser Entwicklung um?

In der Produktgestaltung steht die lebenslange garantierte Rentenauszahlung im Vordergrund. Die Planbarkeit des dritten Lebensabschnitts nach dem Berufsleben gewinnt an Bedeutung. Natürlich steht das Thema Pflegversicherung auch auf unserer Agenda, damit bei Eintritt eines Pflegefalls innerhalb einer Familie auch die Versorgung des Pflegebedürftigen gesichert ist.

Die Generation der 65-85 Jährigen hat noch viel vor. Gemäß aktuellen Studien fühlen sie sich nicht nur rund 7 Jahre jünger, sie sind auch zufriedener, aktiver und engagierter als vor 20 Jahren. Wie stellt sich die SwissLife auf die „jungen Alten“ ein?

Die „jungen Alten“ sind für uns als Zielgruppe selbstverständlich interessant. Wir richten unsere Produkte und Ansprachen speziell darauf aus. Natürlich unterschieden sich Inhalte und der Planungshorizont.

Sie haben eine Karriere als Fußballprofi absolviert. Welche Erfahrungen aus dieser Zeit kommen Ihnen heute zugute?

Für mich spielt Bewegung und Sport nach wie vor eine große Rolle. Dadurch finde ich meinen Ausgleich zum Beruf und geniesse die Zeit mit meiner Familie in der Natur. Als eine der Erfahrungen kann ich sicherlich sagen, egal ob im Sport oder Beruf: Gib immer dein Bestes und bleibe auf dem Boden.


Herr von Rotberg, vielen Dank für das Gespräch.


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(Zeichen mit Leerzeichen: 3.970)

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